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Sommerlager 2021

Da Corona leider auch dieses Jahr für viele Unsicherheiten gesorgt hat was unser Lager anging, fand das Sommerlager 2021 diesmal ganz in der Nähe statt. Es ging für uns nach Wolfsorth auf eine Wiese unterhalb des Hofes der Familie Menzel. Trotz den Einschränkungen wegen Corona und der Unsicherheit, ob das Lager überhaupt stattfinden darf, waren doch alle sehr aufgeregt und haben sich riesig gefreut, als es dann doch endlich losgehen konnte. Unser Lagerthema war Wiki und die Wikinger, und alle Kinder wurden auf dem Parkplatz von einem echten Wikinger begrüßt.

 

Das Lager begann mit einer Wasserschlacht, die aber schnell von einem aufziehenden Gewitter beendet wurde. Wir rannten durchs Lager um die Kinder in trockene Sachen zu bekommen, alle Zelte regendicht zu machen, ein Feuer zum Aufwärmen anzuzünden und das Jurtendach vom Wegfliegen abzuhalten. Nach diesem Lagerauftakt sorgten wir dafür, dass alle Zelte sturmsicher gemacht wurden, um beim nächsten Schauer nicht wieder klatschnass draußen stehen zu müssen und Dächer zu halten.

Fürs erste beruhigte sich das Wetter aber dann doch und die vielen geplanten Aktionen konnten durchgeführt werden. Wir spielten riesen Brettspiele mit uns als Spielfiguren und dem Wald als Brett, bauten Wikingerschiffe im Wald, verbrachten Singerunden am Lagerfeuer, aßen Stockbrot und Marshmellows und machten eine Schnitzeljagd um die Vorsperre der Dhünn.

Wie die echten Wikinger lernten die Pfadfinder, Fische selber auszunehmen und zu säubern, während die Wölflinge halfen den Kartoffelsalat als Beilage zum Abendessen zu machen.

Wir dachten schon, dass unser Lager trotz des großen Unwetters direkt am Anfang vielleicht doch einigermaßen trocken ablaufen würde. Doch da hatten wir uns getäuscht. Nach der Hälfte des Lagers gab es erneut einen großen Regenschauer, der unsere Kühlung im Bach wegspülte. Es machte sich also ein Team auf, den Lauf des Baches nach unseren Frühstücksutensilien abzusuchen, während die anderen im Lager die Rucksäcke und Klamotten in den Anhänger sicherten.

Doch auch davon ließen wir uns nicht unter kriegen. Wir machten weiter mit unserem Programm. Echte Wikinger müssen natürlich lernen, wie man mit Pfeil und Bogen schießt. Also luden wir eine Firma zu uns ins Lager ein, die Zielscheiben aufstellten, Bögen bereit stellten und uns fachmännisch und professionell die Geschichte des Bogens und die richtige Technik beibrachten. Jeder durfte mal schießen, und am Ende gab es sogar einen kleinen Wettkampf, bei dem wir sogar Medaillen gewinnen konnten.

 Am nächsten Tag machten wir uns auf, eine Sehenswürdigkeit in der Umgebung zu erkunden. Einige der Kinder wussten schon, wo wir hingingen, als wir in Altenberg auf den Parkplatz rollten. Richtig: in den Märchenwald!!! Wir spazierten in Kleingruppen durch den Wald, hörten uns die Märchen an und hatten viel Spaß.

Als abends alle in ihrem Schlafsack lagen, begann es wieder wie aus Kübeln zu schütten, sodass morgens der ganze Lagerplatz unter Wasser stand. Die Kinder hatten  ihren Spaß und spielten schiffbrüchige Wikinger mit unserem Feuerholz, dass über den Lagerplatz schwamm. Wir Leiter waren uns einig, dass Programm in Lager nicht machbar war und schafften es, uns in der Kürtener Kirche ein kleines Heimkino aufzubauen, in dem wir die Filme von Wiki und seinen Abenteuern schauten. Währenddessen hörte und hörte es einfach nicht auf zu regnen. Unser kleines Bächlein wurde zu einem reißenden Fluss, Zelte mussten umgelegt werden, damit sie nicht kaputt gehen und keiner hatte mehr trockene Sachen in seinem Rucksack. Wir beschlossen, das Lager zwei Tage früher abzubrechen und beendeten mit einem Abschlusskreis in der warmen und trockenen Kirche.

 

 

BdP

Bund der

Pfadfinderinnen

und Pfadfinder

 

STAMM KÜRTEN